Pflege zu Hause
Entlastung für pflegende Angehörige
Sie sind nicht allein.
In Österreich werden rund 80 % der pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut – größtenteils von Angehörigen. Diese Schulung gibt Ihnen Orientierung und konkrete Entlastung.
Pflege betrifft sehr viele Familien. Das Pflegegeld ist die wichtigste finanzielle Unterstützung – gestaffelt in 7 Stufen nach Pflegebedarf.
Überlastung früh erkennen
Pflegende Angehörige übersehen die eigenen Grenzen oft. Diese Warnsignale sollten Sie ernst nehmen:
- Dauernde Erschöpfung, auch nach dem Schlafen
- Reizbarkeit, Rückzug von Freund:innen
- Schlafstörungen, Kopf- oder Rückenschmerzen
- Das Gefühl, „nie genug“ zu tun
- Keine Zeit mehr für eigene Bedürfnisse
Unterstützung, die es gibt
Sie müssen nicht alles selbst tragen. In Österreich stehen u. a. zur Verfügung:
- Mobile Pflege- und Betreuungsdienste
- 24-Stunden-Betreuung (förderbar)
- Kurzzeit- und Übergangspflege zur Entlastung
- Pflegekarenz / Pflegeteilzeit für Berufstätige
- Angehörigengespräche & Selbsthilfegruppen
Rückenschonend helfen
Heben Sie nie aus dem Rücken. Nutzen Sie das Gewicht und die Kräfte der pflegebedürftigen Person mit, gehen Sie in die Knie, halten Sie die Last nah am Körper und arbeiten Sie mit kleinen, angekündigten Bewegungen statt mit Kraft.
Mini-Übung: Die 3-Minuten-Pause
Setzen Sie sich einmal täglich bewusst hin. Drei langsame Atemzüge. Eine Frage an sich selbst: „Was brauche ich heute?“ Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie hält Sie pflegefähig.
„Nur wer selbst Halt hat, kann anderen Halt geben.“
Ihr nächster Schritt
Holen Sie sich Orientierung in einem persönlichen Erstgespräch. Gemeinsam schauen wir, welche Unterstützung in Ihrer Situation passt.
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0% gelesen – am Ende erhalten Sie Ihre Teilnahmebestätigung. Tipp: oben auf „Vorlesen“ tippen, dann läuft die ganze Schulung automatisch.
Diese Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose, Behandlung oder individuelle Beratung durch eine qualifizierte Fachperson. Es werden keine Heilversprechen gemacht. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich an Ärztin/Arzt oder einschlägige Fachkräfte.
Verantwortlich für Inhalt und Veröffentlichung dieser Schulung: Simone Brandstätter. Das ÖGPN/Kyven stellt nur die Plattform und das Erstellungswerkzeug bereit.

